Carstens Rückblick aufs SOUTHSIDE FESTIVAL 2012, 22.-24.06.2012, Neuhausen ob Eck

Fans

Foto: Steffen Schmid

„Trotz Sturm und Piss alles furztrocken“ steht da auf meinem Handy. Meine Stimmung an diesem Freitagmorgen hätte gar nicht besser werden können. Es ist also wahr – das Wetter, das drei Jahre lang ein Arschloch war, spielt endlich wieder mit. Die Wettervorhersagen hatten das schon angekündigt, aber Wettervorhersagen sind manchmal noch größere Arschlöcher als das Wetter selbst. Aber jetzt wo ich die SMS einer Freundin lese, die schon donnerstags angereist ist, weiß ich, dass es tatsächlich wahr ist. Das Southside-Festival wird Sonne haben.

Also scheiß auf die Gummistiefel und scheiß auf die Regenjacke – dieses Jahr werden wir sowas nicht brauchen. Was ich auch daheim lasse, ist der Hartalk. Der hat sich in den vergangenen Jahren nicht wirklich bewährt. Hat eigentlich immer nur das sensible Gleichgewicht zwischen Pegel, Aktivität und Wohlbefinden zerstört. Also haben wir fast nur Wein im Gepäck und den Plan Bier kalt vor Ort zu kaufen.

Noch schnell den halben Arbeitstag rumbekommen und dann heißt es am Freitagmittag: ab aufs Southside. Feine Sache, dass unser Zelt schon steht. So sparen wir uns die dreckige Schlepperei und laufen fast schon gemütlich vorbei an den üblichen Verdächtigen. Wir sehen Teenies beim Trichtersaufen, Menschen die Vorbeilaufenden Haltungsnoten geben und überall das beliebte Trinkspiel, bei dem man irgendwas umkegeln muss um endlich ans Bier zu dürfen. Jawoll, wir sind wieder da. Das Southside 2012 kann beginnen.

„Ihr müsst noch aufbauen und wir nicht“, brüllt jemand ganz am Anfang des Zeltgeländes. Mag ja sein, dafür campt er drei gefühlte Stunden Fußmarsch von der Bühne entfernt. Gottseidank sind wir recht weit vorne positioniert. Nicht weit zu den Dixies, nicht weit zu den Fressständen und nicht weit zum Konzertgelände. Zelt, Sonnenschutz, Stühle und Tisch sind schon aufgebaut. Diese Investition hat sich mal wieder gelohnt.

Turbowolf ist die erste Band, die ich gern sehen würde, aber das würde in Stress ausarten. Also erstmal hinsetzen, Beine hoch, Wein aufmachen, Sandwich essen und so. Die Sonne genießen. Nichts überstürzen, wir sind ja noch lang genug da. Der erste Gang zum Dixie lässt mich dann kurzzeitig  meine gute Kinderstube vergessen. In dem Moment als ich Tür öffnen will, springt sie mit Gebrüll auf, ein lustiger Spaßvogel hüpft heraus und spritzt mir die volle Ladung aus seiner Wasser-Pumpgun genau zwischen die Augen. Gut, kann man sagen: „Ist doch nur Wasser“ oder „Stell Dich nicht so an, verstehst Du kein Spaß?“ oder auch „Wir sind hier schließlich auf einem Festival“. Aber ich kann sowas tatsächlich nicht ab. Weil ich mich schon bei Kleinigkeiten immer zu Tode erschrecke, vor allem wenn die Sinne schon benebelt sind, und weil der erste Gedanke, der einem blitzartig ins Hirn schießt, immer der ist, dass es vielleicht gar kein Wasser war. Aber es war Wasser und alle meine Freunde haben mir bestätigt, dass ich verbal ein wenig überreagiert habe. Passiert.

Zu Gus Gus steigen wir ein. Zumindest dem Plan nach. Weil mein Kollege David die so gern mag und ich seinen Musikgeschmack sehr schätze. Wir haben allerdings das Störfeuer der Fressbuden nicht mit einkalkuliert und kommen genau zum letzten Song. Klingt gut, richtig toll sogar, ist dann aber auch schon wieder vorbei. Schade. Also mal ein bisschen bei Nneka reinschauen. Ganz chillig der Mix aus Hiphop und Soul. Auch Florence + The Machine sind gut wie immer. Sängerin Florence Welch singt im Sonnenuntergang, während Seifenblasen durch die Luft schweben. Kitschig schön.

Beim Gang übers Konzertgelände freu ich mich mal wieder über die Sonne, die die Mädels überall zu Hotpants greifen lässt. Tausend Mal besser als Gummistiefel. Dieses Jahr auch sehr beliebt sind selbst bemalte T-Shirts. Gern mit Namen von deutschen Nationalspielern, kann aber auch mal ein Penis sein oder ein doofer Spruch. Ich treffe zufällig den ein oder anderen Bekannten. Alle verabredeten Treffen hingegen gehen – wie eigentlich fast immer  – voll daneben. Funkloch, Alkoholkonsum, schlapper Handyakku & Co machen es möglich. Ich schau mir noch ein bisschen Kettcar an. Toll, wie immer. Sehr sympathisch und echt schöne Texte.

M83 hätte ich gern noch gesehen. Die haben mir beim Durchhören gut gefallen. Dummerweise spielen sie genau während des EM-Viertelfinalspiels Deutschland gegen Griechenland. Schade, aber Fußball wollen wir halt auch nicht verpassen. Vor der Leinwand ist es gestopft voll und die Sicht ist eher mäßig. Vom Spiel kriegen wir nur die Hälfte mit. Aber hey, immerhin 4:2 gewonnen.

Bonaparte hätte ich gern noch gesehen, weil deren abgefahrene Show immer richtig toll ist. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag. Wir konzentrieren uns lieber auf unsere Wein- und Sandwichvorräte. Und verlegen die Aktivität auf morgen. Immerhin haben wir von vielem ein bisschen gesehen und der wirklich wichtige Tag ist sowieso der Samstag. Schlafen werde ich wie ein Baby, zumindest bis irgendwann 5 oder 6 Uhr morgens. Da kommen die letzten Suffnasen ausm Discozelt. Schlafen gehen sie aber nicht ohne uns allen noch das ein oder andere mehrstimmige Ständchen zu trällern. Selbstredend sehr schrill und extrem schief.

Lange schlafen ist also nicht. Wir sitzen vor dem Zelt, gönnen uns ein kleines Frühstückchen und lachen über dies und das, meist über völlig sinnfreie Gespräche.  Auch für pubertäre Späße sind wir uns in unserem Alter nicht zu schade. Wer vor allen einpennt, muss damit rechnen, dass das nicht spurlos an einem vorübergeht. Alle sind bestens gelaunt, kein Wunder bei dem Wetter.

Zu Walter Subject raffe ich mich auf. Keine Ahnung wer das ist, aber immerhin klingt der Name schwer nach einer Figur aus Big Lebowski. Sauber. Eigentlich will ich da auch nur eine Freundin treffen. Die kommt aber nicht, weil sie verschlafen hat und noch nicht mal auf dem Festival ist. Werde ich aber erst später erfahren. Naja, wo man schon mal da ist. Aus Reutlingen sind sie und haben einen Contest gewonnen um hier auf der Red Stage spielen zu dürfen. Nicht viel los im Zelt, wohl der Uhrzeit und dem Bekanntheitsgrad der Band geschuldet. Ganz cool eigentlich was die da machen, irgendwo zwischen Rock’n’Roll und Stoner Rock.

Nach einem Zwischenstopp an unserem Zelt sind wir dann auch schon wieder nicht mehr so ganz nüchtern – ab zu Selah Sue. Eigentlich ist der Mix der bezaubernden Belgierin aus Hiphop, Soul und Funk nicht so ganz mein Ding. Sie macht das aber dermaßen entspannt und mit ganz viel Herz, dass ich mich gut aufgehoben fühle. Die Vibes kommen jedenfalls an.

Als nächstes habe ich mir die schrägen Südafrikaner von Die Antwoord angekreuzt. Aus der Konserve ist deren Musik eher mau. Aber die Videos lassen erahnen, dass sie es ganz gut krachen lassen können. Das Zelt ist dann auch schon gut gefüllt und als Ninja und Yo-Landi Visser samt DJ die Bühne betreten, geht es auch gleich rund. Der Drum & Bass/Electro-Mix ist genau die richtige Partymusik. Sänger Ninja springt auch mal ins Publikum um die Menge anzuheizen. Scheiße nur, dass wir von unserem Platz nicht viel sehen. Spaß macht es trotzdem.

Weiter geht es zu den Düsseldorfer Punkrockern Broilers. Wie dem Namen nur unschwer zu entnehmen ist, hat das auch was mit Oi!-Punk zu tun. Oder vielmehr hatte. Denn was die heutzutage spielen, ist schon etwas poppigerer Punkrock mit Ska-Elementen. Dem jungen Publikum gefällt es und mir auch. Sausympathisch die Band um Sänger Sammy Amara, der für die Mädels sicher ein echter Hingucker ist. Man sieht, dass die Broilers Spaß an ihrem Job haben. Vor allem „Tanzt Du noch einmal mit mir?“ hat es mir angetan. Schade nur, dass ich sie mir allein anschauen muss. Da kann man seine Freude mit niemandem teilen. Vielleicht hat das Oi Im Namen meine Begleiter abgeschreckt?

Danach heißt es ab zu K.I.Z. Mit Sturmhauben und Nebelwerfer bewaffnet betreten die Berliner HipHopper die Bühne und zeigen von Beginn an, warum ihr Hiphop auch auf dem Southside knallt. Weil es mächtig was von Punkrock hat, stellenweise sogar an die mächtigen Kassierer erinnert. Das Niveau ist am Boden, der Spaß dafür oben auf. Eben Urlaub fürs Gehirn. In den Texten geht es um Hurensöhne, ums Ficken, ums Saufen und nochmal ums Ficken. K.I.Z. feiern und wir feiern mit. Es wird getanzt, hier und da sogar gepogt. Zu „Hölle“ kommt dann auch Chefarzt Bela B. auf die Bühne. Die Ärzte hatten ja auch mal versaute Texte früher.

Man muss einfach mitgrölen, zumindest die paar Textstellen die man sich irgendwann mal eingeprägt hat. Eine kleine Gruppe anwesender Polizisten schüttelt hier und da mal die Köpfe und blickt betreten zu Boden. Dass die Berliner das Ganze immer mit einem charmanten Augenzwinkern machen, sollte man doch raushören. Und Humor muss man als Spitzenkandidat der Partei DIE PARTEI  ja wohl haben. Wir freuen uns jedenfalls riesig über den gelungenen Auftritt.

Ganz schön voll ist es hier. Aber dieses Jahr ist es irgendwie überall immer recht voll, auch in den Zelten. Aber gut, die Organisatoren haben nochmal ein paar tausend Leute draufgepackt. Die müssen ja auch irgendwo hin.

Noch schnell die Getränke aufgefüllt, ein Sandwich gegessen und dann beginnt für mich der allerbeste Part des Festivals. Eingeleitet wird er um 20.45 Uhr von The XX auf der Green Stage. Wie immer mit  wunderschön melancholischen Stimmen singen Romy Madley Croft und Oliver Sim im Sonnenuntergang  vom Leben und von der Liebe. Ich habe eine Gänsehaut. Da sie derzeit auch erst ein Album auf dem Markt haben, muss man sich auch keine Sorgen machen, dass sie vergessen könnten das ein oder andere tolle Lied zu spielen. Die neuen Songs stehen den alten aber in nichts nach. Wie ich mich auf das neue Album freue, das glaube ich irgendwann im Herbst erscheinen soll. Einfach toll diese Band.

Was für ein Auftakt. Sängerin Romy ist übrigens auch ein Fan der Band, die im Anschluss spielen wird. Mehr noch, sie ist stolz darauf auf der gleichen Bühne stehen zu dürfen: The Cure. Ich freu mich mindestens genau so, habe aber auch ein bisschen Bammel. Davor, dass gleich ein alter Sack auf die Bühne kommt, der noch ein wenig Kohle scheffeln will. Einer den man von der Bühne runterprügeln müsste, damit er endlich aufhört sie zu betreten. Eine Legende, die besser jung gestorben wäre. Ich kann die Unkenrufe schon förmlich hören.

Aber es dauert keine fünf Minuten bis The Cure klar gemacht haben, dass diese Angst unbegründet ist. Sie machen immer noch Musik, weil sie es immer noch können. Robert Smith hat Spaß, das sieht man. Und er hat es immer noch drauf, das hört man. Irgendwie sieht er dabei aus wie immer, nur um einiges älter. Seinem Stil mit der Schminke und den toupierten Haaren ist er jedenfalls treu geblieben. Jeder Ton sitzt und manchmal huscht ihm sogar ein verschmitztes Lächeln über die Lippen. Die Bühne ist wunderschön beleuchtet, ich könnte heulen vor Freude und bin bei „Lovesong“ zum ersten Mal richtig ergriffen. The Cure spielen auch neuere Stücke, die ich ehrlich gesagt kaum kenne. Aber sie spielen auch Hits wie „Lullaby“, „Just like heaven“, „A Forest“ oder „Pictures of you“. Wer dachte, dass nach ein bis maximal eineinhalb Stunden Schluss ist, hat sich getäuscht. The Cure haben noch Luft und lasses es sich nicht nehmen fast zweieinhalb Stunden auf der Bühne zu stehen. Ganz großes Tennis und ich bin froh dabei gewesen sein zu dürfen. Auch wenn mir mittlerweile alles wehtut.

Egal, wir wollen noch zu New Order. Auch schön, aber irgendwie sehen sie nach The Cure einfach alt aus. Hits wie „Bizarre Love Triangle“ oder „Isolation“ ziehen zwar immer noch bei mir, aber viele Songs dazwischen sind ein wenig langweilig. Die letzten Songs höre ich von unserem Zelt aus, von dem man die Bühne samt Leinwand noch sehen kann. Ein klasse Abend geht zu Ende und ich bin gottfroh, dass ich mein Discozelt-Versprechen einer Freundin gegenüber doch nicht halten muss, weil sie mindestens genauso kaputt ist wie ich.

Der nächste Morgen beginnt wie der Tag davor mit chillen vor dem Zelt. Gegen Mittag schau ich mal bei Jennifer Rostock vorbei. Gut, ich bin keine 15 mehr und spätestens seit ihrem echt saupeinlichen Auftritt beim perfekten Promi-Dinner bin ich sowieso gewarnt. Aber irgendwie ist die Show doch immer echt unterhaltsam. Der nette Electropoppunk der Berliner kommt jedenfalls an. Die Fans singen artig mit und es wird fleißig getanzt.  Zwischendrin fasst sich Sängerin Jennifer Weist an die Brüste oder in den Schritt, teilt das Publikum in linke und rechte Schamlippe auf und zelebriert jeden Schnaps, den sie auf der Bühne trinkt bis zum Wegschauen. Aber dann wird es doch noch wirklich lustig. Jennifer Weist wendet sich an die Mädels, die auf den Schultern ihrer Feunde sitzen. Blank müssten sie ziehen weil so nun mal die Regeln sind, sagt sie. Und tatsächlich machen das doch einige mit. Sehr zum Wohlwollen der männlichen Zuschauer. Mitten zwischen die jungen Fans hat sich allerdings auch eine nicht mehr ganz so taufrische Dame gesellt, die der Kameramann irgendwie trotzdem lieb gewonnen zu haben scheint. Immer wieder taucht sie entblößt und fanatisch grinsend auf der Leinwand auf und von Mal zu Mal wird das Gelächter größer, wovon sie sich allerdings nicht die Spur beirren lässt. Am Ende habe ich Tränen in den Augen genau wie die Leute um mich herum. Wieder doof, dass keiner meiner Freunde mit zu Jennifer Rostock gekommen ist. Das hätte sonst ein Klassiker werden können.

Meinen musikalischen Abschluss macht Casper. Die zwei oder drei Songs, die ich kenne, sind ganz nett. Kein Vergleich aber zu seinem Live-Auftritt. Casper wirkt gar nicht mal so glatt. Im Gegenteil – er sieht ziemlich verstrahlt aus. Sein Publikum liebt ihn. Tausende von Armen gehen zu Caspers poppigem Hiphop nach oben oder es wird auch mal mit dem Mittelfinger gegrüßt. Sympathischer Kerl und gar nicht mal so doof seine Texte. Vor allem „XOXO“ gefällt mir gut. Netter Abschluss des Southside-Festivals 2012.

Eigentlich hätte ich noch gern Wolfmother und Hot Water Music gesehen, aber der Fahrer hat das Kommando und der war nunmal nicht ich. Und den Abend daheim aufm Sofa mit Fußball zu verbringen, klingt auch irgendwie sehr verlockend. Langsam ziehen auch Wolken auf und es tröpfelt ein wenig. Als würde das nahende Ende des Festivals angekündigt werden. Manche packen ihre Zelte ein, andere sind noch voll im Feierfieber. Für uns geht es nach Hause und ich freue mich auf eine Dusche und ein warmes bequemes Bett. Ich habe wie immer nicht alle Bands gesehen, die ich sehen wollte, aber trotzdem: es hat sich gelohnt. Tolle Musik, tolle Leute und drei Tage Spaß. Diesmal sogar ohne Schlammschlacht und ohne Arschlöcher, die Sachen aus dem Zelt klauen. Southside, wir sehen uns nächstes Jahr.

5 Gedanken zu „Carstens Rückblick aufs SOUTHSIDE FESTIVAL 2012, 22.-24.06.2012, Neuhausen ob Eck

  • 27. Juni 2012 um 12:29
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    Hahaha, arg sauber ist das.
    Sehr schöner Bericht.
    Ich wäre sehr gern dabei gewesen. Vielleicht negschtjahr. :)

  • 27. Juni 2012 um 12:50
    Permalink

    Wäre ausgesprochen cool.

  • 27. Juni 2012 um 21:20
    Permalink

    Großartiger Rundumschlag, tolle Festival-Atmo. (Und voll mit Keywords, die uns mal wieder lustige Suchmaschinen-Irrläufer bereiten werden… ;) )

  • 28. Juni 2012 um 19:13
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    Das neue Album von „The XX“ hätte eigentlich schon im Juni herauskommen sollen, liegt nun aber doch erst ab September in den Läden. Am besten gefällt mir der Jennifer Rostock-Beitrag:)

  • 28. Juni 2012 um 20:38
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    Krass, The XX wird beim Halbfinale gespielt…

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