QUESTIONS & ANSWERS – der gig-blog-Fragenkatalog 134 mit DAS TROJANISCHE PFERD

Das Trojanische Pferd

Foto: Promo

die ganze welt liegt krank darnieder
und aus dem fieber (da) mach ich lieder

Die Österreicher machen es uns ja schon lange vor, wie man emotional mit der Welt am Besten umgeht. Glanzpunkte dessen sind z. B. die TV-Serie Braunschlag oder die Brenner-Krimis. Um aber bei diesen Neo-Klischees nicht stehen zu bleiben, hilft nur Weiterbildung mit DAS TROJANISCHE PFERD, die im Rahmen des vielgelobten Pop Freak Festivals im Merlin am 23. Januar auftreten. Achtung: Hinter beißenden Texten verstecken sich Ohrwürmer.

Trojaner Hubert ging kreativ mit unseren Fragen um und formulierte einfach neue, wenn sie nicht ins Pferd passten. Und weist uns auf Kochsendungen à l’Austriche hin: „Ochs im Glas“.  Schon wieder einen Schritt voraus.

 

Warum „Das trojanische Pferd“?
Weil es bei unserer Band – so wie bei der Sage – nicht nur um die Form geht, sondern auch um den Inhalt. Bands, die jede Saison ihre Sounds und Outfits ändern, gibt es genug. Wir wollen etwas machen, das für sich selbst steht. Es ist dann schön, wenn das jemandem gefällt, aber wir sind nicht darauf angewiesen, uns bei jemandem beliebt zu machen, sondern machen das zu unseren Konditionen. Von dieser Freiheit und Direktheit lebt die Band.

Was war euer schönstes Konzert?
Berlin 2015 @ Antje Öklesund.

Wo würdet ihr gerne mal spielen?
Klassische Wunschlocation hab ich keine, aber ungewöhnliche Orte würden mich reizen, zum Beispiel eine stillgelegte Fabrik.

Das Buch, das dich am meisten berührt hat, heisst…
Da gibt es viele Kandidaten. In letzter Zeit hat mir „Die kalte Schulter“ von Markus Werner sehr gut gefallen. „Das Begräbnis“ von Stefan Alfare fand ich ziemlich lustig. Im Moment lese ich „Astronauten“ von Sandra Gugic.

Verbindest du irgendetwas Konkretes mit Stuttgart?
„Daantje & the golden Handwerk“ ist seit Jahren einer unserer liebsten Kollegen. In erster Linie denke ich an ihn, wenn ich an Stuttgart denke. Das wird unser 6tes Konzert in Stuttgart sein. Für uns ist das ja eine relativ weite Anreise, aber bis jetzt hat es sich immer gelohnt, wir haben also ein paar schöne Erinnerungen an die Abende in eurer Stadt.

Welchen Klingelton hast du?
Als Jugendlicher hatte ich ein Feedbackgeräusch von einem Nirvana-Bootleg als Klingelton, aber jetzt tut es ein ganz normaler Klingelton.

Das schönste Liebeslied heißt…
Sad Eyed Lady of the Lowlands.

Welchen deutschsprachigen Schlager kannst du komplett mitsingen?
„Zwei kleine Italiner“ mochte ich als Kind so gern, dass ich immer noch einen Teil des Textes auswendig weiss.

Welchen Beatles-Song würdest du gerne anständig covern?
Ich konnte eine Zeitlang „Rocky Raccon“ gut spielen, aktuell aber habe ich keine Beatles-Phase. Kommt so alle fünf Jahre wieder.

Welche Fernsehsendung ist unverzichtbar?
„Der Tatortreiniger“ finde ich meistens recht gelungen. In Österreich gab es neulich eine Doku-Serie mit dem Titel „Ochs im Glas“. Da haben Hobbyköche einen ganzen Ochsen verarbeitet und konserviert: „nose to tail“. Das fand ich ziemlich gut. Generell aber sehe ich wenig fern.

Beschreib das perfekte Bühnenoutfit.
Ich hab ein Kleid mit Blumen drauf, das habe ich zwar nur bei einer Show bisher getragen, aber ich find es sehr schön.

Was ist deine Lieblings-Süßigkeit?
Nougat.

Was wäre aus dir geworden, wenn es nicht zum Musiker gereicht hätte?
Musikkritiker oder Labelbetreiber.

Was ist euer Lieblingsmusikinstrument?
Klavier, ich kann es leider nicht gut spielen.

Das größte musikalische Genie (lebend oder tot)?
Eno in den 70ern.

Liebelingszeile aus einem Song?
„They’ll never ever reach the moon – at least not the one that they’re after“ Cohen
„Heute morgen hing in der Küche ein Strick – Was für ein billiger Trick“ Nils Koppruch

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